Watzmann Ostwand


Gut 1800 Höhenmeter ist sie hoch – die Watzmann Ostwand. Wunschtraum vieler Bergsteiger. Auch wenn in der klassischen Route, dem Berchtesgadener Weg, die Schwierigkeiten „nur“ im III. Schwierigkeitsgrad liegen, sollte dies nicht über das doch anspruchsvolle Unternehmen hinwegtäuschen. Allein Routenführung und Länge der Tour haben es in sich.

Tourdauer:

2 Tage

Teilnehmer:

min. 1, max. 1

Land:

Deutschland


Anforderungen:

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit

2.8

Du musst ein ausdauernder Bergsteiger sein. Der Weg durch die Watzmann Ostwand ist ein langes Unterfangen. Gute Kondition sowie sicheres Gehen und Steigen im I.-II. Schwierigkeitsgrad. Zudem musst Du sicher den III. (UIAA)Schwierigkeitsgrad im Nachstieg beherrschen.

Vorgesehenes Reiseprogramm:

1. Tag:

Anreise zum Treffpunkt um 15.00 Uhr am Parkplatz Wimbachgries. Gemeinsame Fahrt zum Königsee. Mit dem Schiff geht es nach St. Barthalomä. Abendessen im Restaurant. Die Nacht verbringen wir im Ostwandlager.

2. Tag:

Früh am Morgen starten wir. Noch in der Dunkelheit legen wir den Weg vom Ostwandlager zur Eiskapelle zurück. Von hier aus kann man die Dimensionen der Watzmann Ostwand schon klar erkennen. Bald schon werden die Gurte und das Seil angelegt. 6-8 Stunden dauert der Durchstieg durch die Ostwand, bis wir am Gipfel des Watzmann stehen. Über die Wimbachgrieshütte und das gleichnamige Wimbachtal führt unser Weg hinunter zum Parkplatz. Verabschiedung und Heimreise.
Gehzeit 10 h / ↑↓ 2.000 Hm

Programmänderungen vorbehalten

Leistungen
Im Preis enthalten:

  • Bergführerhonorar

 

Zusatzkosten
Nicht im Preis enthalten:

  • pers. Ausgaben
  • Übernachtung Ostwandlager
  • Königsee Schifffahrt + Schifffahrt Bergführer
  • Abendessen + Abendessen für Bergführer

Treffpunkt

Treffpunkt um 15.00 Uhr am Parkplatz Wimbachgries.

(Was Du kannst – was Du können solltest)
Sind wir nicht alle bei den verschiedensten Bergsportdisziplinen auf der Suche nach Spaß, Freude, Erlebnissen und nachhaltigen Eindrücken? Dazu gehört ein gewisses Maß Leistung zu erbringen, Entbehrungen auf sich zu nehmen und die Bereitschaft auf die Annehmlichkeiten und den Komfort zu verzichten. Damit der Bergurlaub zu einem nachhaltigen positiven Erlebnis wird gehört die realistische Selbsteinschätzung seines eigenen Könnens. Zu schnell wird sonst aus “gefordert” werden, “überfordert” sein. Bitte denk daran, dass Unternehmungen im Gebirge gewissen Wetterschwankungen und damit sich veränderten Bedingungen unterliegen. Schnell können sich hier die Bedingungen “verschärfen”. Plane stets bei Deiner Einschätzung mit einem persönlichen “Sicherheitspuffer”. Bei jeder Tour findest Du die Einteilung in Kondition und Technik. Bei verschiedenen Unternehmungen sind die Anforderungen noch speziell beschrieben. Die nachfolgenden Angaben sollen Dir als Richtlinie und “Mindestanforderungen” zur entsprechenden Tour dienen.

Du musst ein ausdauernder Bergsteiger sein. Der Weg durch die Watzmann Ostwand ist ein langes Unterfangen. Gute Kondition sowie sicheres Gehen und Steigen im I.-II. Schwierigkeitsgrad. Zudem musst Du sicher den III. (UIAA)Schwierigkeitsgrad im Nachstieg beherrschen.

Charakter der Reise: Für unseren Alpinkletterkurs in den Tannheimer Bergen kletterst Du bereits in der Halle oder im Klettergarten den 4.-5. Schwierigkeitsgrad im Vorstieg. Aufstiege von 2-3 Stunden sollten Dir konditionell keine Probleme bereiten.

Akklimatisation: Nimm Dir Zeit bei der Anreise. Nichts ist belastender als schon gehetzt zur Tour/Veranstaltung oder in den Urlaub anzureisen. Zudem kann sich Dein Körper an das veränderte Umfeld (evtl. höhere Schlafhöhe, etc.) besser anpassen.

Gefahrenhinweis: Ich weise darauf hin, dass auch diese Tour/Reise mit den Risiken (alpine Gefahren im Hochgebirge) wie Steinschlag, Eisschlag, Wetterumsturz, etc. behaftet ist. Du bist bereit ein erhöhtes Maß an Risiko, aber auch Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wetter: Wie es in unserem heimischen Alpen so spielt – jedes Wetter ist im Gebirge möglich. Du solltest für milde aber auch in den 4000er Bereichen für kaltes stürmisches Wetter gerüstet sein!

Ausrüstung: Bergschuhe, Anseilgurt und Helm